Kranj, Bled und Triglav Nationalpark

Und es regnet und regnet und regnet. Wir kommen an einem kleinen Hostel an und bleiben noch einen Tag, denn in Laufrichtung soll es an diesem Tag schneien. Nein danke! Im selben Haus gibt es ein Restaurant. Der Chef findet unsere Geschichte toll und gibt uns erstmal ein Bier aus. Die Pizza schmeckt auch super. Am Abend gibt stelle ich fest..ich hab ne Zecke. Beim Entfernen bleibt das Beißwerkzeug in der Haut stecken. Na toll, dezente Panikattacke, aber wir belesen uns und beschließen..viel können wir eh nicht machen. Allerspätestens zu Hause, werden wir eine Bluttest zur Sicherheit machen lassen. Jo hatte inzwischen schon 4 oder 5 Zecken. Aber uns geht’s gut und wir sind über jegliche Symptome von FSME und Borreliose informiert.

Weiter geht’s im Wind und Regen nach Bled. Man ist das ungemütlich. 35 km später kommen wir im Hostel an. Bei solch einem Wetter verwöhnen wir uns, vor allen Dingen, weil das Hostel sogar ein wenig günstiger ist als der Campingplatz.

Unsere einzige Zimmernachbarin im Dorm stellt sich als sehr interessante Personen heraus. Sie heißt Ewa, kommt aus Polen und reist bereits seit fast 6 Jahren mit ihrem Fahrrad um die Welt. Das ist keine Reise, es ist ihr Leben. Wir erfahren viele interessante Dinge und freuen uns, immerwieder Menschen mit solch spannenden Lebensgeschichten zu treffen.

Es gibt ein leckeres Omlet zum Frühstück und dann geht’s weiter in den Triglav Nationalpark. Bei unserem Kurzurlaub haben wir schon ein bisschen von der Gegend gesehen. Die schneebedeckten Berge sind beeindruckend und wunderschön. Nach, Mal wieder, 35 km kommen wir am Campingplatz Špik an und gucken direkt auf den Triglav. Wow! Das ist definitiv der Campingplatz mit der besten Aussicht.

Nächstes Ziel: über die Grenze nach Österreich (Villach)