Ljubljana und ein Kurzurlaub

Endlich ist es in Sicht! Das Ortsschild ‚Ljubljana‘. Am Nachmittag fing es wieder an zu regnen, doch meine Stimmung kann nichts trüben, denn heute ist es soweit: ich kaufe neue Schuhe! Das vierte Paar auf dieser Reise. Wir sprinten in die Stadt. Noch eine halbe Stunde bis Ladenschluss und die nächsten zwei Tage haben alle Läden geschlossen (Tag der Arbeit ist hier ein doppelter Feiertag). Wir schaffen es und ich finde ein paar sehr leichte und atmungsaktive Schuhe von Mammut. Goretex ist bei uns nicht gern gesehen, denn wenn es regnet werden die Schuhe eh pitschnass und so ist es wichtiger, dass sie schnell wieder trocken. Natürlich ist gute Ventilation beim Laufen generell wichtig..mehr Luft = trockenere Socken/Füße = weniger Gefahr für Blasenbildung. Ob diese Art von Schuh für eine Alpenüberquerung ausreichend Halt gibt, werde ich herausfinden.

Nächstes Ziel ist das Zeppelin Hostel. Wir laden unsere Sachen ab und gehen einkaufen und Abendessen. Es gibt Burritos..man ist das lecker!

Da wir ja nun in einer mittelgroßen, jungen Stadt sind, stellt sich uns eine wichtige Frage: gibt es hier irgendwo einen Kickertisch? Und angeblich gibt es den. Wir spazieren durch die Dunkelheit zu einem Ort namens Metelkova. Wir fühlen uns wie in Connewitz. So schön! Wir stolpern in ein Konzert einer weiblichen NuMetal Band aus Kroatien (ziemlich cool!) und warten bis das Merchandising vom Kickertisch geräumt ist. Dann geht’s los und es wird spät. An diesem Abend lernen wir Marja kennen. Sie studiert und war auch schon 3 Monate in Leipzig. Zufälle gibt’s! Sie lädt uns in das Ferienapartment ihrer Familie ein. Und so geht’s am nächsten Tag (etwas verkatert) in die Berge. Ihre Freunde sind super nett und alle verstehen sich prima. Was für ein schöner Kurzurlaub! Am nächsten Tag geht’s zurück Richtung Ljubljana. Wir lassen und kurz vor der Stadt an einem Campingplatz absetzten und dann geht’s weiter wie gewohnt..im Regen, aber mit Elan und wieder tollen neuen Erlebnissen im Gepäck. 🙂